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	<description>Frauen auf der Karriereleiter</description>
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		<title>Der Verein Terre des Femmes</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:58:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Terre des Femmes (übersetzt: Erde der Frauen) ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, sich sowohl national als auch international für die Förderung von Frauenrechten einzusetzen. Durch Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit möchte die Organisation das öffentliche Bewusstsein für das Thema Frauenrechte sensibilisieren. Wie alles begann Inspiriert von einem Bericht über die unhaltbaren Zustände von Frauenrechten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Terre des Femmes (übersetzt: Erde der Frauen) ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, sich sowohl national als auch international für die Förderung von Frauenrechten einzusetzen. Durch Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit möchte die Organisation das öffentliche Bewusstsein für das Thema Frauenrechte sensibilisieren.<br />
</strong></p>
<h2>Wie alles begann</h2>
<p>Inspiriert von einem Bericht über die unhaltbaren Zustände von Frauenrechten im Nahen Osten gründeten einige Frauen in Hamburg Anfang der Achtziger einen Verein, um diesen Missständen entgegenzuwirken. Sie gaben sich den Namen Terre des Femmes. Die Arbeit des jungen, gemeinnützigen Vereins sprach sich schnell herum mit der Folge, dass immer mehr Frauen, aber auch Männer dem Verein beitreten wollten. Auch beim Arbeitsamt fand die Arbeit von Terre des Femmes viel Anklang, sodass es die finanziellen Mittel zur Verfügung stellte, damit ein Hauptsitz in Tübingen entstehen konnte, der seine Arbeit 1990 aufnahm. 2011 zog die Bundesgeschäftsstelle von Tübingen nach Berlin, um durch die räumliche Nähe zu den Bundesministerien effektivere Lobbyarbeit leisten zu können. Die Geschäftsstelle in Tübingen bleibt als Zweitsitz erhalten.</p>
<h2>Ziele des Vereins &#8211; und wie sie erreicht werden sollen</h2>
<p>Im Laufe der Zeit haben sich aus den Erfahrungen, die Terre des Femmes durch ihre Vor-Ort-Projekte weltweit machte, einige Brennpunkte mit besonders dringendem Handlungsbedarf herausgestellt. National gehört dazu namentlich die Häusliche Gewalt, die auf ein falsches Verständnis von &#8220;Ehre&#8221; fußt. International bemüht sich Terre des Femmes um die Bekämpfung entstellender Genitalverstümmelung von Mädchen sowie dem Frauenhandel. Nach Paragraf 2 der Vereinssatzung von Terre des Femmes ist einerseits Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit das Mittel der Wahl, um in der breiten Öffentlichkeit ein Bewusstsein zu schaffen, das in vielen Ländern der Welt auch im 21. Jahrhundert unzumutbare Frauenrechtsverletzungen zur Tagesordnung gehören und dass es an der Gemeinschaft liegt, gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen. Andererseits sind auf politischer Ebene die Ministerien in die Pflicht zu nehmen, um außenpolitisch Druck auf Staaten mit frauendiskriminierenden Verhältnissen auszuüben, indem sie zum Beispiel Entwicklungshilfe oder die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ihnen unter dem Vorbehalt von Reformen auf dem Gebiet der Frauenrechte stellen. Aber nicht nur die kollektive Idee, sondern auch die individuelle Einzelfallhilfe für Frauen in Notsituationen zählt Terre des Femmes zu ihren Pflichten. Es ist klar, dass weder Terre des Femmes mit ihrer gewissermaßen prominenten Stellung noch andere Organisationen die Probleme um Frauenrechtsverletzungen alleine lösen können. Daher kann das Ziel nur sein, nationale wie auch internationale Kräfte zu bündeln. Deshalb ist Terre des Femmes Mitglied in mehreren Gemeinschaften zur Förderung von Frauenrechten, wie beispielsweise im Bündnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel mit Sitz in Baden-Württemberg oder im European Women´s Lobby mit Sitz in Brüssel.</p>
<h2>Prognose für die Zukunft</h2>
<p>Nach wie vor ist die Situation der Frauenrechte in vielen Ländern katastrophal. Aber die Öffentlichkeitsarbeit zeigt Erfolge. Aus dem anfangs aus nur einer Handvoll Frauen gegründeten Verein ist eine weltweit anerkannte Organisation mit mehr als 2700 Mitgliedern (Stand: 2011) entstanden; Prognose: steigend.</p>
<p>IMG: Marem &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Unterdrückung der Frau im Islam</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>womenpower</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Underdrückung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterdrückte Frauen im Islam. Das sind nicht nur Mädchen in Afghanistan, die nicht zur Schule gehen dürfen oder aus den Autos herausgeprügelt werden, sollten sie selbst am Steuer sitzen. Durch den Islam unterdrückte Frauen wohnen in unserer direkten Nachbarschaft. Das ist Gülcan von schräg gegenüber oder die kleine Fatima mit den dunklen Augen, die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unterdrückte Frauen im Islam. Das sind nicht nur Mädchen in Afghanistan, die nicht zur Schule gehen dürfen oder aus den Autos herausgeprügelt werden, sollten sie selbst am Steuer sitzen. Durch den Islam unterdrückte Frauen wohnen in unserer direkten Nachbarschaft. Das ist Gülcan von schräg gegenüber oder die kleine Fatima mit den dunklen Augen, die mit unserem Sohn in die Grundschule geht. Dennoch bleibt die Frage, was geht es uns an? Können, wollen, müssen wir gar helfen, wenn Frauen im oder durch den Islam unterdrückt werden? </strong></p>
<h2>Hilfe in der Not, ein Akt der Menschlichkeit</h2>
<p>Zunächst einmal ist festzustellen, dass im konkreten Einzelfall, dort wo ein Mensch Not leidet, Hilfe angebracht ist. Wegsehen ist moralisch verwerflich und unter Umständen strafrechtlich relevant. Insofern ist der Einzelfall von Gülcan oder Fatima auf den ersten Blick sehr einfach zu handhaben. Wenn diese Nachbarinnen Not erleiden durch psychische oder körperliche Gewalt, dann ist hier ebenso zu reagieren, wie bei Lisa, Ute, Martin oder Jakob. In Fällen von Misshandlung sind die Behörden einzuschalten. Wenn es sich um Kinder dreht, das Jugendamt, unabhängig davon ob es sich um Menschen christlichen oder islamischen Ursprungs handelt. Doch um all das richtig einzuschätzen, ist es notwendig ein wenig mehr über unsere Nachbarn zu wichtig. Sprechen Sie mit Gülcan und laden Sie doch einmal Fatima und ihre Mutter zum Kaffeetrinken ein. So wie sie es bei Lisa und ihrer Mutter auch machen würden. Das Wichtigste, was jeder von gegen Unterdrückung aufzubieten hat, ist Menschlichkeit. </p>
<h2>Unterdrückung der Frau, eine von der Religion verursachte Ungerechtigkeit.</h2>
<p>Der Islam unterdrückt die Frau. Sein Symbol ist der Schleier und einer der deutlichsten Ausdrücke dieser Unterdrückung ist die Vielweiberei. Dieser Satz, noch immer in vielen Köpfen, auch in muslimischen, zementiert die Unterdrückung der Frau dort, wo sie stattfindet. Muslimische Männer glauben ihr Handeln religiös gerechtfertigt und wohlmeinende Christen, wollen fremdes &#8220;Kulturgut&#8221; nicht missachten und schauen weg. Doch Gewalt und Unterdrückung sind kein Kulturgut, auch kein Islamisches. Ganz im Gegenteil. Es war eine Frau, die in der Mitte des 9. Jahrhundert die älteste Universität der islamischen Welt gründete. Zu dieser Zeit war Christinnen die Wissenschaft vollständig untersagt. Es stimmt auch, dass es im Koran Suren gibt, welche darauf hinweisen, dass die Frau dem Manne gehorchen muss. Nicht anders zum Beispiel bei Epheser 5, 21, &#8220;Das Weib sei dem Manne untertan&#8221;. Auch die Züchtigung der Frau ist von Paulus geregelt, dennoch wird sich heute kein christlicher Mann auf Paulus berufen dürfen, wenn er seine Frau schlägt. </p>
<h2>Persönliches und gesellschaftliches Engagement</h2>
<p>Jeder Einzelne von uns kann in seinem Umfeld Opfern von Unterdrückung und Gewalt Hilfe zukommen lassen. Dazu braucht es Menschlichkeit, Offenheit und manchmal etwas Mut. Je stärker eine Familie in ihrem Viertel isoliert ist, umso größer ist die Gefahr von Gewalt und Unterdrückung. Deshalb brechen Sie die Isolation auf, interessieren Sie sich für Ihre Nachbarn, sprechen Sie miteinander. Andere Aufgaben werden an die Gesellschaft gestellt. Hier geht es nicht um das Schicksal Einzelner. Dabei ist es gerade im Fall von Frauenrechten immens wichtig, keine Berührungsängste zu haben. Unrecht bleibt unrecht, unabhängig davon, zu welchem Gott der Täter betet. Ein islamischer Familienvater, der seine Kinder und Frau tyrannisiert, handelt falsch, genau wie ein christlicher oder hinduistischer Familienvater, der Gleiches tut. </p>
<p>Image: africa &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Das Frauenwahlrecht</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:48:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenwahlrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wahlrecht ist für moderne Frauen eine Selbstverständlichkeit. Der Kampf um dieses Recht geht jedoch zurück bis zur Französischen Revolution und ist von Enttäuschungen und Rückschlägen geprägt. Emmeline Pankhurst in England und Elizabeth Stanton in den USA waren nur einige der Frauen, die sich nicht länger in ihrer politischen Freiheit bevormunden lassen wollten. Die Anfänge &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wahlrecht ist für moderne Frauen eine Selbstverständlichkeit. Der Kampf um dieses Recht geht jedoch zurück bis zur Französischen Revolution und ist von Enttäuschungen und Rückschlägen geprägt. Emmeline Pankhurst in England und Elizabeth Stanton in den USA waren nur einige der Frauen, die sich nicht länger in ihrer politischen Freiheit bevormunden lassen wollten.</strong><br />
</br></p>
<h2>Die Anfänge &#8211; ein Schritt vor, einer zurück</h2>
<p>Schon während der Französischen Revolution forderte Olympe de Gouges in ihren Publikationen das Frauenwahlrecht in Frankreich. Wie so viele Revolutionäre wurde auch sie hingerichtet, ohne etwas erreicht zu haben. Vereinzelt erhielten immer wieder Frauen ein aktives Wahlrecht &#8211; sie durften also wählen &#8211; selten auch ein passives Wahlrecht &#8211; sie durften gewählt werden. Einzelne Bundesstaaten Amerikas führten es zunächst ein, schafften es aber zumeist innerhalb weniger Jahrzehnte wieder ab. Dieser Wechsel zwischen Einführung und Abschaffung wurden von den damals herrschenden politischen Strukturen verursacht, die zwischen liberal und konservativ wechselten. Auch wenn die Einführung an sich bewundernswert war, so handelte es sich eher um unbedeutende Staaten oder Kommunen, die sich dem neuen Gedanken an ein politisches Entscheidungsrecht der Frauen nicht mehr verschließen wollten. Die wirklich großen Nationen ignorierten den lauter werdenden Wunsch der Frauen, bis er zum Ende des 19. Jahrhunderts unüberhörbar wurde. Uneingeschränkt war das Wahlrecht aber von Anfang an nicht. Verheirateten Frauen wurde es zumeist versagt, weil ihre Ehemänner für sie abstimmen konnten. Es war an Besitz gekoppelt, an eine bestimmte Altersgrenze oder sozialen Status. Von einem allgemeinen Wahlrecht konnte noch lange nicht die Rede sein.</p>
<h2>Politik und ziviler Ungehorsam</h2>
<p>Während die amerikanischen Frauen auf politische Überzeugungsarbeit setzten und hauptsächlich neben friedlichen Protesten nach Unterstützern aus dem Lager der Männer suchten, nahm der Kampf der Suffragetten in Großbritannien andere Formen an. Die organisierten Frauen stammten zumeist aus gebildeten Familien. Es war für sie nur schwer zu ertragen, dass ihnen ganz offen von den Politikern unterstellt wurde, zu dumm zu sein, das Wahlsystem überhaupt zu verstehen. Die britischen Suffragetten radikalisierten sich, sie störten öffentliche Veranstaltungen, ihre Aktionen führten zu Sachbeschädigung und ihre Hungerstreiks beschämten das System, schwächten aber auch sie selbst. Erst nach Ende des Ersten Weltkriegs war das Frauenwahlrecht nicht mehr aufzuhalten. Zunächst eingeschränkt auf Frauen mit Besitz oder ab einem bestimmten Alter erhielten die Frauen in Amerika 1920 und die britischen Frauen 1928 das volle Wahlrecht. Beeinflusst durch die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten konnten viele andere europäische Länder erst nach dem Zweiten Weltkrieg das volle Wahlrecht für Frauen einführen. </p>
<h2>Frauenwahlrecht und die Folgen</h2>
<p>Die von vielen Männern befürchteten Folgen des Frauenwahlrechts sind ausgeblieben. Es brach weder Chaos bei den Wahlergebnissen aus, noch kam es in Familien zwischen Mann und Frau zu Streitigkeiten über die richtige politische Entscheidung. Nach den Anfängen von Olympe de Gouges hat es dennoch über einhundert Jahre gedauert, bis sich Frauen zunächst schrittweise aus der Bevormundung der Männer befreien und ihr Recht auf aktive Demokratie ausüben durften. Die rein männlich geprägte Politik wurde dadurch nicht geschwächt, sondern um viele soziale Aspekte erweitert, die zuvor wenig oder gar keine Aufmerksamkeit der Politiker erhalten hatten. </p>
<p>IMG: picturia &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die Feminismusbewegung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:36:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Auswirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismusbewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Rollenverteilung der beiden Geschlechter entschieden in der fernen Vergangenheit die jeweiligen Fähigkeiten von Mann und Frau. Mit Zunahme von martialischen Gesellschaftsstrukturen entschieden die Vertreter des männlichen Geschlechts über Aufgaben und Stellung der Frau. Der Feminismus hinterfragt eben diese Selbstgerechtigkeit von Seiten der Männer gegenüber Frauen. Männerphilosophie Feminismus Der Philosoph Charles Fourier hielt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über die Rollenverteilung der beiden Geschlechter entschieden in der fernen Vergangenheit die jeweiligen Fähigkeiten von Mann und Frau. Mit Zunahme von martialischen Gesellschaftsstrukturen entschieden die Vertreter des männlichen Geschlechts über Aufgaben und Stellung der Frau. Der Feminismus hinterfragt eben diese Selbstgerechtigkeit von Seiten der Männer gegenüber Frauen.</strong><br />
</br></br></p>
<h2>Männerphilosophie Feminismus</h2>
<p>Der Philosoph Charles Fourier hielt den Begriff Feminismus in seinen sozialen Werken fest. Er wurde früh zum Halbwaisen und Zeuge, wie seine Mutter in einer Männerwelt den Familienbetrieb weiterführte. Während der Französischen Revolution verlor Fourier all sein Vermögen und erlebte, wie ein Mann, der Herrscher, einen Staat in den Ruin gestürzt hatte und wie Männer reihenweise Köpfe rollen ließen. Er beobachtete, wie Frauen einen wesentlichen Teil zur Befreiung eines so großen, mächtigen Landes beitrugen. Begriff und Theorie &#8216;Feminismus&#8217; wurden von einem Mann ins Leben gerufen, der selbst Opfer eines Patriarchats wurde.</p>
<h2>Gleichberechtigt nur auf dem Schafott</h2>
<p>Die neu verfassten Gesetze bezogen sich fast ausschließlich auf die Rechte von Männern. Frauen konterten mit dem Argument, wenn sie das Recht hätten, wie Männer auf dem Schafott zu sterben, so hätten sie auch das Recht wie Männer zu leben. Eine Welle des weiblichen Widerstandes setzte sich durch viele Länder Europas fort und erreichte sogar die USA und Australien. Frauen kämpften für private Rechte, darunter für eine freie Partnerwahl, für Entscheidungsfreiheiten innerhalb der Familie ohne Bevormundung älterer Verwandter, insbesondere durch die der männlichen. Von den öffentlichen Rechten erwarteten sie Bewilligungen zur Berufs- und Studienausbildung, Zugang zu allen Berufen und unter gleicher Entlohnung wie ihre männlichen Kollegen. Des Weiteren forderten die Frauen das aktive und passive Wahlrecht. Die Frauen erreichten zumindest Teilerfolge, ihre Anliegen wurden in Paragraphen gefasst, doch im Alltag scheiterten viele an Verhöhnung, Attacken und der Missachtung ihrer mühsam erworbenen Rechte.</p>
<h2>Vom Männermangel zum Frauenrecht</h2>
<p>Erneut verhalfen eine Misswirtschaft und eine fragwürdige Politik den Frauen zu ihrem Recht. Die beiden Weltkriege führten zu einem akuten Mangel männlicher Fachkräfte. Während die Männer an der Front ihr Leben ließen oder invalid zurückkehrten, nahmen Frauen ihre Plätze ein, daneben betreuten sie wie seit alters her Kinder, Alte und Kranke. Nach den Weltkriegen hätte ein Aufbegehren der Frauen zum Kollaps der ohnehin schon angeschlagenen Staaten geführt, es ist daher nicht verwunderlich, dass ihnen ausgerechnet in diesem Zeitraum Rechte zugestanden wurden, die man ihnen bis dahin verwehrt hatte. Gänzlich erfüllt wurden ihre Ansprüche allerdings bis heute nicht, noch zu viele Frauen werden für die gleiche Leistung geringer entlohnt und gewürdigt. Sie müssen deutlich mehr Arbeitspensa absolvieren, um vielleicht dieselbe Anerkennung zu erhalten wie die männliche Belegschaft. Bis zum jüngsten Tag ist es keine Seltenheit, wenn bei Beförderungen Frauen außen vor bleiben. Ein Novum der Gegenwart ist Ihnen sicherlich nicht entgangen: die vielen selbständigen und freiberuflich tätigen Frauen. Wiederholt erheben sich Frauen in Krisenzeiten, aber diesmal nehmen sie Positionen ein, in denen sie Bestimmungs- und Mitspracherechte besitzen. Konzerne leiten sie selten, meist sind es klein- bis mittelständische Betriebe, diese führen sie jedoch mit viel sozialem Einfühlungsvermögen. </p>
<p>Bildquelle: MAURICIOJORDAN &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Mächtige Frauen in der Geschichte</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>womenpower</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina von Bora]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Luther und Katharina von Bora ist nur ein Beispiel von vielen. Es stellt sich hierbei die Frage, warum Frauen nie die Popularität erreicht haben wie Männer. Der patriarchalen Gesellschaft fehlt die weibliche Note, die für sozialen gerechten Ausgleich sorgt. Hinter einer erfolgreichen Tat steht immer eine starke Frau Reformatoren, Ärzte oder Politiker sind hinlänglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martin Luther und Katharina von Bora ist nur ein Beispiel von vielen. Es stellt sich hierbei die Frage, warum Frauen nie die Popularität erreicht haben wie Männer. Der patriarchalen Gesellschaft fehlt die weibliche Note, die für sozialen gerechten Ausgleich sorgt. </strong></p>
<h2>Hinter einer erfolgreichen Tat steht immer eine starke Frau</h2>
<p>Reformatoren, Ärzte oder Politiker sind hinlänglich bekannt, wogegen ihre weiblichen Pendants nur unter den Aspekten in die Geschichte eingingen, wenn sie männliche Attribute annahmen oder männliche Interessen vertraten. Herausragende Exempel statuierten die altägyptische Pharaonin Hatschepsut, die sich als männlicher Herrscher ausgab, oder Königin Elisabeth I von England, die für ihr Reich den Grundstein zur Weltmacht legte. Die Äbtissin und Reformatorin Caritas Pirckheimer, setzte sich dafür ein, dass Frauen, wenn sie aus dem Kloster austreten wollten, mit einer Geldsumme abgesichert werden sollten. Damals waren Klöster für Mädchen die einzigen Ausbildungsstätten. Doktor Ana Aslan war es gelungen dem unumgänglichen Alterungsprozess Krankheit und Schmerz zu nehmen. Zu ihren Patienten zählten Künstler und Staatsoberhäupter. Rosa Manus, die mit vielen anderen Frauen Projekte ins Leben rief, darunter: &#8216;Internationales-Komitee-von-Frauen-für-dauerhaften-Frieden&#8217;. Als Jüdin fiel sie in einem KZ dem Rassenwahn zum Opfer.</p>
<h2>Eine starke Frau hinterlässt immer einen starken Eindruck</h2>
<p>Einer der schwärzesten Kapitel der Menschheitsgeschichte, der Rassismus, kann in folgender Anekdote wörtlich genommen werden. In den USA eskalierte die Diskriminierung Farbiger. Wo sich Weiße aufhielten, mussten Menschen mit anderer Hautfarbe weichen, andernfalls drohten ihnen sogar Haftstrafen. Diese Erfahrung machte die Afroamerikanerin Rosa Parks, als sie sich weigerte, ihren für Schwarze vorgesehenen Sitzplatz wegen eines Weißen zu räumen. Dieses Ereignis spaltete die Nation, und sie fand eine rege Unterstützung von internationalen Menschenrechtsbewegungen. Die Pakistanin Benazir Bhutto schlug wie ihr Vater die politische Laufbahn ein. 1993-96 war sie Premierministerin von Pakistan. Wie der Rest der Familie wurde sie in Intrigen verstrickt und musste ins Exil flüchten. Dennoch löste sie eine Frauenbewegung und Demokratisierung in ihrem Land und in der gesamten islamischen Welt aus. Die Vergabe des Women&#8217;s-World-Award erlebte sie noch, ehe sie im Alter von 54 an den Folgen eines Attentats starb.</p>
<p>Bild: Katharina von Bora von Lucas Cranach d. Ä. 1526 in den Sammlungen der Wartburg Eisenach, Wikimedia</p>
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		<title>Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>womenpower</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Elternurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Mutterschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kind ist geboren, das neunmonatige warten auf den neuen Familienzuwachs hat endlich ein Ende. Die Freude ist groß und auch aus der Verwandtschaft regnet es die herzlichsten Glückwünsche. Doch wie geht es nun weiter? Bekanntlich sind die ersten Jahre für ein Neugeborenes sehr einprägsam. Daher wird dieser Zeit sogar schon auf politischer Ebene Platz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Kind ist geboren, das neunmonatige warten auf den neuen Familienzuwachs hat endlich ein Ende. Die Freude ist groß und auch aus der Verwandtschaft regnet es die herzlichsten Glückwünsche. Doch wie geht es nun weiter? Bekanntlich sind die ersten Jahre für ein Neugeborenes sehr einprägsam. Daher wird dieser Zeit sogar schon auf politischer Ebene Platz für Diskussionen eingeräumt. </strong><br />
</br></p>
<h2>Gesetzliche Mutterliebe</h2>
<p>Seit 1952 gilt in Deutschland das vom Staat abgesegnete Mutterschutzgesetz. Doch gingen dem endgültigem Beschluss einige andere voraus. Erstmals wurde das Mutterschutzgesetz 1878 erwähnt. Dort war es werdenden Müttern untersagt bis zu drei Wochen vor der Niederkunft nicht mehr zu arbeiten. Heute sind aus den drei Wochen, sechs Wochen geworden, in denen sich Schwangere auf die bevorstehende Geburt vorbereiten können. Nach der Niederkunft besteht eine achtwöchige Arbeitsbefreiung. Bei Mehrlingsgeburten oder Frühgeburten sogar eine zwölfwöchige Arbeitsbefreiung. Im eigentlichen Sinne ist das Mutterschutzgesetz ein Beschäftigungsverbot für die Arbeitnehmerinnen. Für Beamte hingegen gilt die Mutterschutz- Elternzeitverordnung. Welche jedoch kaum Unterschiede aufweist. Verstoßen die Mütter gegen dieses Gesetz, müssen sie mit juristischen Konsequenzen rechnen, da das Mutterschutzgesetz dem Nebenstrafrecht angehört. Der Verstoß wird als Straftat oder aber als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit hohen Geldbußen rechtens gemacht. Während des Mutterschutzes stehen die Mütter unter vollem Kündigungsschutz von ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis. Es beinhaltet auch die Entgeltfortzahlungspflicht während des Beschäftigungsverbotes.</p>
<h2>Die Wahl des Vaters</h2>
<p>Der Vaterschaftsurlaub ist kein Gesetzt, das es dem Vater ermöglicht Zeit mit seinem neugeborenen Kind zu verbringen. Der Wunsch sich beurlauben zu lassen kommt nicht selten vom Vater. Jener muss bei seinem Arbeitgeber einen Antrag auf Freistellung auf Grund von Vaterschaft stellen. Der Antrag bezüglich der Freistellung muss Zeitnahe der Geburt des Kindes stattfinden, andernfalls entfällt dem Vater der Anspruch auf diese Regelung. Ausnahmen sind Krankenhausaufenthalte oder der Tod der Mutter. Aber auch das Verlassen der Mutter und das somit verbundene Anvertrauen des Kindes an den Vater ist eine Sonderregelung. Tritt einer dieser Fälle ein, wird das Mutterschutzgesetz auf den Vater übertragen. Eine weitere Variante damit auch der Vater das Kind umsorgen und seine positiven Eindrücke hinterlassen kann, ist die geteilte Elternzeit. Die Elternzeit steht Mutter und Vater zu und kann bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes genommen werden. Diese Regelung gilt nur für Arbeitnehmer. Gleich bleibt jedoch, dass während der Elternzeit keiner Beschäftigung, die über 30 Stunden pro Woche in Anspruch nähme, nachgegangen werden darf. Da Sie von ihrer Arbeit freigestellt sind erhalten Sie ihren Lohn als Elterngeld vom Staat.</p>
<h2>Es liegt in den Händen von Beiden</h2>
<p>Ob Mütter und Väter nun zusammen oder getrennt in die Elternzeit gehen ist tatsächlich jedem selbst überlassen. Die Anfangszeit, die Stillzeit sollte jedoch der Mutter gehören. Viel Nähe und Zuwendung tut nicht nur dem Kind gut, sondern verschafft auch Ihnen als Mutter oder Vater ein angenehmes Gefühl. Es ist kein Geheimnis, dass sich die männliche Fraktion früher immer etwas aus der Erziehung von Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern herausgehalten hat. Doch wächst der Wunsch der Väter und der der Mütter, dass sich die Väter aktiver an den ersten Lebensjahren des Kindes beteiligen. Denn die ersten drei Jahre eines Kindes sind unumstritten die prägensten in seinem Leben</p>
<p>IMG: Reicher &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Frauen in der deutschen Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:59:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November 1918 beschloss der Rat der Volksbeauftragten, vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs, ein aktives und ein passives Wahlrecht für Frauen. Die erste deutschlandweite Wahl fand dann am 19. Januar 1919 statt. Heutzutage haben Frauen ihren verdienten Platz in der Politik und höheren Ämtern erlangt und dominieren sogar in manchen Disziplinen. Das Verlangen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im November 1918 beschloss der Rat der Volksbeauftragten, vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs, ein aktives und ein passives Wahlrecht für Frauen. Die erste deutschlandweite Wahl fand dann am 19. Januar 1919 statt. Heutzutage haben Frauen ihren verdienten Platz in der Politik und höheren Ämtern erlangt und dominieren sogar in manchen Disziplinen. </strong><span id="more-18"></span></p>
<h2>Das Verlangen nach Gleichberechtigung</h2>
<p>Am 22. November 2005 wurde Angela Merkel, als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik, zur Bundeskanzlerin gewählt und das Klischee das Frauen weniger Führungsqualitäten als Männer besitzen muss wohl revidiert werden. 70 Prozent der deutschen Bevölkerung haben das Verlangen nach einer höheren Frauenquote in führenden Positionen. Innerhalb der Bundesregierung werden immer häufiger Debatten über eine gesetzliche Frauenquote in Unternehmen geführt. Der Anteil von Frauen in den etablierten Parteien steigt und bei einigen Parteien hat die Quote bereits die Fünfzigprozenthürde überschritten. Im Bundestag sind aktuell nur 33% aller Abgeordneten Frauen, wobei man diese Zahl hinterfragen muss: Rechnet man hierbei den prozentualen Anteil der Frauen gemessen an dem der Männer innerhalb der Bevölkerung aus, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass der Unterschied nur ein geringer ist. Auch in anderen europäischen Ländern wird das Thema hitzig diskutiert und ein enormer Teil der Staaten hat diesbezüglich bereits Gesetze erlassen oder sich auf Quotenregelungen geeinigt. Ein kleiner Fortschritt im Thema Emanzipation lässt sich bereits erkennen, dennoch hat sich ein komplettes Gleichgewicht noch nicht gebildet.  Vergleicht man das heutige Verhältnis mit dem der 80er Jahre, als der Anteil der weiblichen Bundestagsabgeordneten bei ca. 10 Prozent lag, sieht man doch eine Veränderung in die richtige Richtung.</p>
<h2>Die Geschichte der Frau in der Politik</h2>
<p>Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers, wurde die Frauenbewegung in der Politik zerschlagen und fand ihren Niedergang. Die Frau sollte wieder zurück in die Rolle der Hausfrau und Mutter gedrängt werden, um so ihren &#8220;natürlichen&#8221; Fähigkeiten besser nachkommen zu können. Ab dem Jahre 1933 wurden alle Frauen in politischen Führungspositionen ersetzt und erst 1945 konnten sich wieder erste Frauenausschüsse bilden, die für Gleichberechtigung und Demokratie einstanden. Die gesetzliche Gleichberechtigung der Frau in Deutschland folgte erst nach 1945, als Dr. Elisabeth Selbert (SPD), Friederike Nadig (SPD), Dr. Helene Weber (CDU) und Helene Wessel (Zentrum) eine erfolgreiche Kampagne starteten und letztendlich die Gleichberechtigung im Grundgesetz verankern konnten. So sind laut Artikel 3, Absatz 2 heutzutage &#8220;alle Menschen gleich und Männer und Frauen gleichberechtigt&#8221;.  Eine Veränderung trat dennoch nicht ein und führte 1968 zu einer politischen Frauenbewegung innerhalb der Studentenszene, die bis in die 80er Jahre hinein reichte.  Die wirkliche Umsetzung dieses Gesetzes erfolge leider erst viel später, nämlich 1994 mit der Erweiterung des 3. Artikels um folgende Passagen: Der Staat hilft bei der Verwirklichung der Emanzipation von allen Geschlechtern und bekämpft die bestehenden Probleme. Bei der ersten Frau, die geschichtlich als weibliches Kabinettsmitglied berufen wurde, handelt es sich um Alexandra Kollentai. Sie wurde nach der Oktoberrevolution zur sowjetischen Sozialministerin gewählt und gilt bis heute als Beispiel in der Politik. Eine besondere Rolle in der Politik spielen hingegen Frauen in Asien, die häufig durch verwandtschaftliche Verhältnisse in hohe Ämter geraten. Eine absehbare Entwicklung ist schwer einzuschätzen, Experten rechnen dennoch mit einer eher langsamen Entwicklung.</p>
<p>Das Foto von Angela Merkel stammt von: Armin Linnartz (Wikimedia</p>
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		<title>Mann gegen Frau</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 18:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>womenpower</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Geringe Löhne sind in Führungspositionen kaum vertreten &#8211; was in Deutschland noch immer kritisiert wird, ist in der gesamten EU ein Problem. Laut einiger Experten sorgen fehlende gesetzliche Regelungen dafür, dass die Frau in vielen Gesellschaften nach wie vor diskriminiert wird und mit Nachteilen zu kämpfen hat. Selbstverpflichtung der Industrie soll Misere lösen Die Europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geringe Löhne sind in Führungspositionen kaum vertreten &#8211; was in Deutschland noch immer kritisiert wird, ist in der gesamten EU ein Problem. Laut einiger Experten sorgen fehlende gesetzliche Regelungen dafür, dass die Frau in vielen Gesellschaften nach wie vor diskriminiert wird und mit Nachteilen zu kämpfen hat.</strong><span id="more-5"></span></p>
<h2>Selbstverpflichtung der Industrie soll Misere lösen</h2>
<p>Die Europäische Kommission erhofft sich langfristig einen Frauenanteil von mindestens 40% in Chefetagen führender Unternehmen. Derzeit erscheint sogar die Hälfte von diesem Wert noch utopisch. Erreicht werden soll dies sogar mit einer verbindlichen Quote, wenn die derzeitige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht eingehalten wird. Auch beim Lohn gibt es innerhalb Europas Unterschiede: Durchschnittlich etwa 20% weniger verdient eine Frau innerhalb der Europäischen Union im Vergleich zu einem Mann. Die Ursache ist häufig eine Unterbrechung der Karriere nach einer Schwangerschaft, bei der das alte Gehalt selten wieder erreicht wird.</p>
<h2>Frauenrechte in Indien sind stark eingeschränkt</h2>
<p>Auch die aufstrebenden Wirtschaftsnationen haben mit der Gleichberechtigung noch Schwierigkeiten: In China, wo Frauen einen Anteil von 60% an der Bevölkerung haben, bekommt das schwache Geschlecht häufig deutlich weniger Geld als ein Mann in vergleichbarer Position. Immerhin ist die Gleichstellung von Mann und Frau im Grundgesetz verankert. Erheblich schlechter sieht es noch in Indien aus: Weil aus Tradition bei der Heirat eine Mitgift von der Familie der Frau gezahlt werden muss, werden viele Frauen sogar abgetrieben. Die finanzielle Belastung für die Familie erscheint zu groß. Zwar haben Frauen auch in Indien Rechte, zwischen dem Papier und der Anwendung gibt es aber eine große Indiskrepanz. So kommt es beispielsweise immer noch selten dazu, dass Vergewaltigungen geahndet werden.</p>
<h2>Ist die Gleichberechtigung in afrikanischen Ländern fortgeschritten?</h2>
<p>Damit es am guten Willen nicht mangelt, zeigen auch afrikanische Länder wie Burkina Faso: Jegliche Benachteiligung durch das Geschlecht ist per Gesetz verboten. Doch die gesellschaftliche Realität sieht anders aus. Weil der Mann häufig die traditionelle Rolle des Ernährers der Familie einnimmt, ist die Frau von ihm abhängig. Kommt es wie in vielen Fällen zu häuslicher Gewalt, kann sich die Frau nur selten wehren. Die häufig anzutreffende Korruption sorgt darüber hinaus dafür, dass es bei den wenigen Anzeigen nur sehr selten auch zu einer Verurteilung kommt. Weil Mädchen auch seltener zur Schule geschickt werden als Jungen, wird sich an dieser Abhängigkeit wohl auch zukünftig wenig ändern. Doch auf demselben Kontinent gibt es auch Hoffnung: Marokko ist islamisch geprägt, man könnte eine Unterdrückung der Frau durchaus vermuten. Doch tatsächlich ist die Gesellschaft im Land in den letzten Jahren in Bewegung gekommen. An den Universitäten des Landes studieren mehrheitlich Frauen, auch Unternehmen werden in dem Nordafrikanischen Staat immer häufiger von Frauen begründetet. Demgegenüber steht allerdings eine Bewegung von Traditionalisten, die diese neue Entwicklung durchaus skeptisch betrachtet. So bleibt am Ende die Feststellung, dass es auf dem Weg zur Gleichberechtigung noch viel zu tun gibt. Nicht nur in Europa ist die Frau durch geringe Löhne und schlechtere Aufstiegschancen benachteiligt, weltweit sorgen althergebrachte Traditionen und religiöse Bräuche für eine ungleiche Behandlung der beiden Geschlechter. Doch es gibt auch Hoffnung, mit steigendem Wohlstand steigt auch das Selbstbewusstsein der Frau.</p>
<p>Fotorechte: Robert Kneschke &#8211; Fotolia</p>
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